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Die ExpoReal in München gehört zu den wichtigsten internationalen Branchenmessen für Immobilien und Investitionen. Drei Tage, über 40.000 Fachbesucher, ein Format mit hoher Erwartungshaltung an die Aussteller. Für einen unserer Kunden haben wir 2024 einen Messeauftritt konzipiert und realisiert, der diese Anforderung erfüllen sollte – und gleichzeitig in nur 14 Wochen Vorlaufzeit umsetzbar war.

Messestand auf der ExpoReal 2024 in München
Der finale Stand auf der ExpoReal 2024 in München.

Das Briefing

Zwei zentrale Anforderungen: Erstens, ein offener, einladender Stand, der Gesprächsbereitschaft signalisiert, statt eine geschlossene Präsentationsfläche zu bilden. Zweitens, ein hoher visueller Wiedererkennungswert – schließlich sollten Besucher vom Hallenrand bis ins Standinnere blicken und die Marke unmissverständlich identifizieren können.

Hinzu kam ein anspruchsvolles Budget mit klarem Kostenrahmen und der Vorgabe, möglichst viele Bauteile so zu konzipieren, dass sie für Folgemessen wieder eingesetzt werden können.

Das Konzept

Wir entschieden uns für eine Kombination aus modularem BeMatrix-Tragwerk und individuell gefertigten Markenelementen. Das Tragwerk gibt die Grundarchitektur vor – schnell aufbaubar, robust, modular wiederverwendbar.

Die individuellen Elemente – eine zentral platzierte, große runde Bartheke aus furniertem Holz, eine 2,5 Meter hohe Markenwand mit darüber eingebauter LED-Videowall und gedimmten Akzentleuchten – machten den Stand unverwechselbar.

Vor der Markenwand wurde zusätzlich eine kleine Bühne installiert, auf der Vorträge und Diskussionsrunden stattfanden, die live im Internet und am Stand über die Videowall ausgestrahlt wurden.

Für die Besucherführung wählten wir bewusst zwei Eingangsachsen von vorne an zwei Infotheken sowie zwei Eingangsachsen von der Seite an digitalen Infostelen vorbei. So gelangten die Besucher von verschiedenen Standpositionen direkt in das Zentrum des Standes.

Ein hochwertiges Catering, zubereitet in der eigens eingerichteten Standküche und serviert an der zentralen Bartheke, lud die Standbesucher zum Verweilen ein und rundete einen gelungenen Auftritt ab.

Die Umsetzung

Vom Briefing bis zur Präsentation des fertigen Konzepts vergingen zehn Tage. Nach der Freigabe begann die parallele Phase: Während unsere Schreinerei die Sonderelemente fertigte, lief in der CAD-Abteilung die finale Standstatik und in der Logistik die Verladeplanung für den Transport nach München.

In der Planung & Organisation wurden – in enger Abstimmung mit dem Aussteller – die aufwendige Medientechnik und alle Großformatdrucke besprochen und organisiert sowie alle notwendigen Materialien bestellt und das Organisatorische rund um den Messestand mit der Messe München abgewickelt.

Ein Probeaufbau einzelner Standelemente – etwa zehn Tage vor Messebeginn – erlaubte es uns, manche Komponenten einmal zusammenzubauen, Lichtszenarien zu prüfen und letzte Anpassungen vorzunehmen. Diese Investition zahlt sich bei anspruchsvollen Aufbauten mehrfach aus: Probleme, die in der Halle entstehen, kosten ein Mehrfaches dessen, was sie in der eigenen Werkstatt kosten würden.

Aufbau und Messebetrieb

Der Aufbau in München war für 36 Stunden geplant – am Ende waren wir nach 28 Stunden fertig. Das modulare Tragwerk und die exakte Vorbereitung machten möglich, was bei Individualbauten oft Tage dauert. Während des Messebetriebs war ein Mitglied des Medientechnik-Teams permanent vor Ort, um auf kurzfristige Anpassungswünsche reagieren zu können – ein Detail, das auf Wunsch des Kunden als Service gerne angeboten wird.

„Was uns am Ende ausmacht, ist nicht der eine spektakuläre Stand. Es ist die Verlässlichkeit, mit der jedes Detail zum geplanten Zeitpunkt steht."

Das Ergebnis

Drei Tage nach Messeende führten wir mit dem Kunden das obligatorische Auswertungsgespräch. Die Bilanz:

  • Große Zufriedenheit mit der Umsetzung des Messestands.
  • Deutlich mehr qualifizierte Lead-Gespräche als auf der vorigen ExpoReal.
  • Eine messbare Steigerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer.

Das Konzept rechnet sich für den Kunden nicht nur einmalig, sondern soll auch über die nächsten zwei Jahre hinweg wieder so eingesetzt werden.

Was wir aus dem Projekt mitnehmen

Drei Erkenntnisse, die wir auch in zukünftige Projekte mitnehmen: Erstens, der Probeaufbau anspruchsvoller Standelemente in der eigenen Halle ist ein großer Vorteil, um unliebsame Überraschungen beim Aufbau vor Ort zu vermeiden. Zweitens, die Kombination aus modularem Tragwerk und individuellem Designelement ist häufig die wirtschaftlich überlegene Lösung – nicht nur ökologisch. Drittens, gute Standarchitektur misst sich an der Anzahl produktiver Gespräche, nicht an der Menge an spektakulären Effekten.

Auch Ihr Projekt verdient diese Sorgfalt

Erzählen Sie uns von Ihrer nächsten Messe – wir freuen uns auf das Gespräch.

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